Mieter-Ratgeber

Stetig steigen die Kosten für Strom, Wärme und Wasser, und die laufenden Nebenkosten belasten immer mehr das Portemonnaie. Dabei ist es recht einfach, unnötige Kosten zu vermeiden, indem man sich einfach bewusster verhält. So betreibt man gleichzeitig Umweltschutz, ohne auf den gewohnten Komfort verzichten zu müssen, und hat darüber hinaus noch ein gutes Gewissen.

Nachfolgend haben wir einige wertvolle Tipps aufgelistet, wie es mit ein paar ganz einfachen Tricks gelingt, sparsamer mit den Ressourcen umzugehen. Vielleicht ist auch für Sie der eine oder andere hilfreich und neu.

Wichtiger Hinweis: Bitte verstehen Sie unsere Tipps nur als allgemeine richtungsweisende Empfehlungen zum verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen. Diese Sammlung wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Eine Garantie für den beschriebenen Effekt kann von uns dennoch nicht übernommen werden.

Viele hilfreiche Informationen rund ums Wohnen finden Sie aber auch in der Mieterfibel des Landes Brandenburg: Mieterfibel

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Übersicht:

Richtig heizen

  • Räume nicht überheizen (Wohnzimmer und Küche: 19-21° C, Bad: 21-23° C, Schlafräume: 18° C).
  • Die Raumtemperatur in wenig genutzten Räumen darf nicht unter 14° C liegen, sonst können Feuchtigkeit und Kondensation entstehen. Je kühler ein Raum ist, umso öfter muss er gelüftet werden.
  • Kühlere Räume sollten nicht durch wärmere Luft aus anderen Räumen mitgeheizt wer­den. Hierdurch ge­langt mehr Feuchtigkeit als Wärme in den kühleren Raum. Werden Räume unter­schiedlich beheizt, sollten die Türen geschlossen sein.
  • An Außenwänden sollten größe­re Möbel niemals direkt an der Wand stehen (Abstand zur Wand mindestens 10 cm). Stehen die Möbel zu dicht, kann die Luft nicht mehr zirkulieren, so dass Kondensation entstehen und Schimmel sich bilden kann.
  • Heizkörper sollten nicht verkleidet und nicht von Vorhängen, Gardinen oder Möbeln ver­deckt werden.
    Wichtiger Hinweis: Bitte verstehen Sie unsere Tipps nur als allgemeine richtungsweisende Empfehlungen zum verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen. Diese Sammlung wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Eine Garantie für den beschriebenen Effekt kann von uns dennoch nicht übernommen werden.

Richtig lüften

Ein richtiges Lüften kann den Verbrauch an Heizenergie enorm senken und beugt darüber hinaus der Schimmelbildung vor. Folgende Richtwerte haben sich bewährt:

  • Ideal sind Lüftungen, wenn sie morgens und abends stattfinden, günstig ist noch zusätzlich um die Mittagszeit.
  • Fenster hierbei ca. 10 min vollständig öffnen.
  • Ein Ankippen der Fenster sollte vermieden werden, weil dadurch Teile der Wand erheb­lich auskühlen und sich Kondenswasser bildet. Weiterhin vergeudet man durch dieses Lüftungsver­halten unnötig Heizenergie.
  • Nach dem Baden oder Duschen muss immer kräftig gelüftet werden. Die Badezimmertür sollte erst wieder geöffnet werden, wenn die Lüftung abgeschlos­sen ist. Auch sollte das Schlafzim­mer nach der Nachtruhe gut durchlüftet wer­den. Gleiches gilt für die Küche, nachdem gekocht wurde, und für Räume, deren Fußboden gewischt wurde.
  • Steigt die Luftfeuchtigkeit auf über 60 Prozent, erhöht sich die Gefahr, dass sich Schimmel bil­det.
  • Laufen Fenster von innen an, ist ebenfalls ein kräftiges Lüften notwendig.
Wichtiger Hinweis: Bitte verstehen Sie unsere Tipps nur als allgemeine richtungsweisende Empfehlungen zum verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen. Diese Sammlung wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Eine Garantie für den beschriebenen Effekt kann von uns dennoch nicht übernommen werden.

Strom sparen beim Geschirrspülen

Effizienz: Bei Geschirrspülern gibt es – wie bei der Waschmaschine – unterschiedlich Energieeffizienzklassen. Beim Neukauf drauf achten (Hinweise zur Energieverbrauchskennzeichnung)
Füllen: Geschirrspüler nur komplett gefüllt anschalten. Beim Einsortieren darauf achten, dass alle Teile gut vom Wasser umspült werden können. Nur so werden sie richtig gereinigt.
Sparprogramm: Werden Geschirrspüler normal beladen, haben sie den geringsten Stromverbrauch im Energiespar- oder Labelprogramm (Bezeichnung Eco, Spar oder Intelligent). Allerdings läuft dieses Programm am längsten. Ist das Geschirr nur leicht verschmutzt, reicht auch ein Kurzprogramm.
Reiniger: Achten Sie auf den richtigen Einsatz von Reini­ger, Klarspüler und Enthärter. Die Wasserhärte, auf die der Geschirrspüler eingestellt werden muss, erfahren Sie bei Ihrem zuständigen Wasserwerk. Einzelkomponenten sind sparsamer als
Multifunktions-Tabs, insbesondere in Regionen mit hartem Wasser.
Reinigung: Sprüharme und Siebe sollten regelmäßig gereinigt werden.
Handspülen: Das Intensivprogramm ist für stark verschmutztes Geschirr sowie Pfannen und Töpfe. Da diese aber viel Platz im Ablagekorb brauchen, ist ein Reinigen mit der Hand überlegenswert und spart Strom.
Standby: Was viele nicht wissen: Auch Spülmaschinen verfügen über eine Standby-Funktion, in der sie Strom verbrauchen. Diese ist dann aktiv, wenn Sie den Spülgang mit Zeitvor­wahl verzögert starten oder das Gerät nach Beendigung des Spülgangs nicht ausschal­ten. Vermeiden Sie möglichst solche Standby-Zeiten.
Wichtiger Hinweis: Bitte verstehen Sie unsere Tipps nur als allgemeine richtungsweisende Empfehlungen zum verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen. Diese Sammlung wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Eine Garantie für den beschriebenen Effekt kann von uns dennoch nicht übernommen werden.

beim Kochen

  • Verwenden Sie immer den kleinstmöglichen Topf und stellen Sie ihn auf die passende Platte. Wenn diese größer ist als der Topf, wird viel Strom vergeudet.
  • Kochen Sie stets mit einem passenden Deckel auf dem Topf. So bleibt die Hitze drin und Sie verbrauchen weniger Energie.
  • Unebene Töpfe verlängern die Kochzeit. Achten Sie auf einen glatten Boden.
  • Ein Schnellkochtopf spart Zeit und Strom.
  • Kochen Sie mit möglichst wenig Flüssigkeit.
  • Schalten Sie die Kochplatte und den Backofen etwa zehn Minuten vor Ende der Gar­dauer ab, um auch die Nachwärme zu nutzen.
Wichtiger Hinweis: Bitte verstehen Sie unsere Tipps nur als allgemeine richtungsweisende Empfehlungen zum verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen. Diese Sammlung wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Eine Garantie für den beschriebenen Effekt kann von uns dennoch nicht übernommen werden.

beim Kühlen

Effizienz: Beim Neukauf auf Energieeffizienzklasse „A++“ und „A+++“ achten. Altgeräte verbrau­chen mit den meisten Strom und können 20 Prozent des Jahresverbrauchs ausma­chen. (Hinweise zur Energieverbrauchskennzeichnung)
Stellplatz: Kühlen Ort wählen, keine direkte Sonneneinstrahlung, nicht neben Wärmequellen (Herd, Heizung, Geschirrspüler) aufstellen.
Kühltemperatur: +5 bis +7 Grad Celsius reichen als Lagertemperatur aus, im Gefrierschrank etwa -17 Grad Celsius.
Ordnung: Kühlschrank-Tür nicht oft und lange öffnen. Herrscht im Gerät Ordnung, muss nicht unnötig gesucht werden.
Kochen und Backen: Nicht benötigte Zutaten sollten rasch wieder in den Kühlschrank zurückgelegt werden. Sie erwärmen sich sonst unnötig und müssen länger auf Temperatur gekühlt werden.
Warme Speisen: Heiße oder warme Lebensmittel nie in den Kühlschrank stellen.
Reinigung: Kühlrippen an der Geräterückseite regelmäßig reinigen.
Abtauen: Kühl- und Gefrierschränke in regelmäßigen Abständen abtauen. Bildet sich erst eine Reifschicht, steigt der Energieverbrauch stetig an.
„Superfrost“: Diese Einstellung sollte nur gewählt werden, wenn größere Mengen eingefroren werden.
Dichtung: Türdichtungen regelmäßig kontrollieren. Hierzu eine eingeschaltete Taschenlampe in den Kühlschrank legen und bei Dunkelheit nachschauen, ob das Licht von außen zu sehen ist. Wenn ja, muss die Dichtung unbedingt gewechselt wer­den.
Ausschalten: Verreist man für längere Zeit, sollte der Kühlschrank soweit entleert und abgeschaltet werden. Tür des Kühlschranks geöffnet lassen, damit sich kein Schimmel bilden kann.
Enthält der Kühlschrank ein Eisfach, so sollte dieses abgetaut und gereinigt werden. Auch hier Tür offen stehen lassen.
Wichtiger Hinweis: Bitte verstehen Sie unsere Tipps nur als allgemeine richtungsweisende Empfehlungen zum verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen. Diese Sammlung wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Eine Garantie für den beschriebenen Effekt kann von uns dennoch nicht übernommen werden.

beim Waschen

Effizienz: Auch bei Waschmaschinen gilt: auf Effizienzklasse achten. Bei älteren Modellen ist der Stromverbrauch meist viel höher. Bei einer Neuanschaf­fung sollten also in jedem Fall die Verbrauchswerte angeschaut werden für die Wasch­programme, die besonders oft benutzt werden. (Hinweise zur Energieverbrauchskennzeichnung)
Füllen: Waschmaschinen sollten immer komplett gefüllt sein.
Programmwahl: Feinwäsche und Wolle braucht nur bei maximal 30° C gewaschen zu werden, Buntwäsche bei 40° C und Weißes höchstens bei 60° C. Auf Vorwäsche kann meist verzichtet werden. Etwaige Flecken oder starke Verunreinigungen sollten vor der Wäsche mit Spezialmitteln, z.B. Gallseife, behandelt werden.
Wäsche trennen: Wird die Wäsche entsprechend getrennt (Weißes/Farbiges, unempfindliche Textilien/ Wolle
und Feinwäsche), können die dafür geeigneten Waschprogramme gewählt wer­den.
Warmwasser-
anschluss:
Der meiste Strom wird zum Aufheizen des Wassers benötigt. Nutzen Sie die Möglichkeit eines Warmwasseranschlusses, wenn Sie Ihr warmes Wasser kosten­günstig beispielsweise durch Solarwärme erzeugen und die Leitungswege kurz sind. Fragen Sie vorher Ihren Hersteller, ob das Gerät auch für einen Warmwasseran­schluss zugelassen ist
Schleuderkraft: Wenn man einen Wäschetrockner besitzt, sollte eine hohe Anzahl von Umdrehungen (1.200 bis 1.400) gewählt werden, weil die Wäsche dann nach dem Waschgang trockener ist. Trocknet die Wäsche auf der Leine, reichen 800 bis 1.000 Umdrehungen völlig.
Wichtiger Hinweis: Bitte verstehen Sie unsere Tipps nur als allgemeine richtungsweisende Empfehlungen zum verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen. Diese Sammlung wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Eine Garantie für den beschriebenen Effekt kann von uns dennoch nicht übernommen werden.

Wasser sparen

  • Duschen verbraucht im Vergleich zu einem Vollbad wesentlich weniger Wasser.
  • Waschmaschinen und Geschirrspüler komplett befüllen, bevor sie in Betrieb genommen werden. Sind diese Maschinen schon recht alt, lohnt sich oftmals ein Austausch, da neuere Geräte bei einem Waschgang bis zu 40 Liter weniger Wasser verbrauchen können. Hinzu kommt ein meist geringerer Energieverbrauch.
  • Beim Rasieren oder Zähneputzen Wasser abstellen.
  • Im Wasserkocher immer nur die Menge erhitzen, die auch wirklich für Tee oder Kaffee benötigt wird.

Gartenbesitzer:

  • Regenwasser auffangen und zum Gießen nutzen.
  • Pflanzen immer nur morgens oder abends gießen – nicht in der Mittagszeit, weil dann zuviel Wasser verdunstet.
  • Rasen braucht nur bei längerer Trockenheit gegossen zu werden.
  • Das Wasser erreicht schneller die Pflanzen, wenn der Boden vor dem Gießen aufgelockert wurde.
  • Boden bei Hitze mit Rinde, Kompost oder Grasschnitt abdecken, er kann so länger die Feuchtigkeit halten.
  • Balkonkästen mit Wasserspeicher nutzen. Hiermit ist ein tägliches Gießen nicht erforderlich. Der Feuchtigkeitsgehalt kann an einer Anzeige abgelesen werden.
Wichtiger Hinweis: Bitte verstehen Sie unsere Tipps nur als allgemeine richtungsweisende Empfehlungen zum verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen. Diese Sammlung wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Eine Garantie für den beschriebenen Effekt kann von uns dennoch nicht übernommen werden.

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